Nun zu den schönen Dingen des Lebens: wir waren Shoppen! Dabei haben wir einige schöne, hochwertige Deutschlektüren entdeckt und beschlossen bei der verantwortlichen Firma zu arbeiten.
Auch ist es uns endlich gelungen ein richtiges, echtes Kissen zu kaufen. Ein weiches, keines mit einer körnigen Füllung, die unangenehm raschelt und sich seltsam nach Plastik anfühlt. Nachdem wir nun das Kissen aufgeschnitten haben, stellt sich heraus, dass die Füllung auffällig nach zerschnittenen Strohhalmen aussieht und sich auch so anfühlt.
Der Tag endete ganz formidabel mit dem Versuch der Nahrungsbeschaffung. Wir haben extra einen weiten Weg auf uns genommen um zu einem großen, schönen Supermarkt zu besuchen und ein billig Kaufhaus im selben Gebäude zu besuchen. Das Egebnis lässt sich als ernüchternd beschreiben. Im Kaufhaus nichts gefunden, keinen Kleiderständer, keine Kisten, keine Regale, nichts. Der Supermarkt ein Schatten seines früheren selbst. In einen Zwischengang gequetscht präsentierte er uns auf engstem Raume seine Reste, hinter der Hintertür: die geschlossenen Fensterläden seines ehemaligen Domizils.
Dann sind wir nach Hause, haben köstliche, gutdurchgezogene Reste verspeist und haben einen Blog angelegt.
Doch wenigstens hatten wir ein paar Erfolgserlebnisse: 1. Wir haben unsere Fähigkeiten als künftige Geheimagenten unter Beweis gestellt, indem wir die Zahlenkombinationen für alle Briefkästen (im Wohnheim, also auch die unserer Mitbewonhner) geknackt haben.
2. Wir haben uns nicht einmal verlaufen!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen