Nach einem herrlich entspannendem Flug, köstlichem Essen, überaus freundlichen (typisch deutschen) Flugbegleiterinnen sind wir mit nur leichtem Handgepäck am Dienstagmorgen taufrisch und munter im schönen Kyoto angekommen!
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、つ=||| ) ( と)
Endlich angekommen, haben wir eine schöne Zeit mit diesmal WIRKLICH, EHRLICH richtig leckerem Essen bei Tessas Schwiegereltern verbringen können. An dieser Stelle eine Randbemerkung für Yoshi: 義理の母bedeutet NICHT "Oma" sondern "Schwiegermutter"; das ist etwas anderes.
Um nach ca. 26 Stunden noch nicht schlafen zu müssen, haben wir also noch den Shimogamo-jinja besucht und für ein gutes Jahr gebetet.
Auf dem unwahrscheinlich gefährlichen Schildkröten-Rückpfad, den wir erfolgreich bezwungen haben, haben wir uns erfolgreich geistig in den finanziellen Ruin getrieben. Das war sehr schön. Und auch ein bisschen traurig. (つД`;)ふぇ~ん
Letztlich haben wir einen ruhigen entspannten Abend mit guter Verpflegung verbracht und uns ausgiebig über die Temperaturunterschiede zwischen Innen und Außen gewundert. Bis heute haben wir dies nicht verstanden und unser Motto lautet nun: "Lass uns raus gehen, da ist es warm!".
Am nächsten Morgen, nachdem wir unfreiwillig wieder aufgestanden waren und sich über Nacht auf wundersameweise das Handy selbst geheilt hat, haben wir in der Bahn ein berauschendes Nasenkonzert genossen. Die Reise zum Wohnheim war überraschend teuer, aber das ist schon in Ordnung, wenn man des Kaisers Nachbar ist. Dieses Wohnheim verfügt über große Zimmer mit viel Stauraum, der allerdings nicht sehr logisch verteilt ist. Als unser Endboss stellte sich nun das heraus, was auf den ersten Blick als am harmlostesten erscheint: das Bett!!
Unser Problem hier bei: Wie bekommt man die Bettdecke, nachdem man sie als solche identifiziert hat, in den Bezug?! Und warum ist da ein Loch im Bezug?! Das ist absurd! Die einzige Antwort, die wir hierauf erhalten haben lautet: "damit man weiß, wo oben ist.". Absurde Häuslichkeit.
Trotz dieser Schwierigkeiten haben wir es dennoch noch am selben Tag zu Kulturbotschaftern gebracht, für Deutschland allerdings.Es geschah in der Bahn auf dem Weg zum Einkaufen, als zwei junge Oberschüler zustiegen und begannen sich über uns zu unterhlaten - in ca. einem halben Meter Entfernung. Zunäcsht stellten sie fest, dass wir nicht englisch sprechen. Richtig. Dann der Tipp: Deutsch. Wieder richtig! Ungeachtet dessen, das wir diesen Tipp freundlich bestätigten, also bewiesen haben, zumindest ein geringes Bisschen Japanisch zu verstehen, führten die zwei ihr Gespäch untereinander mit unserer Inomration fort und kamen zu dem Beschluss unbedingt Deutschland besuchen zu wollen. Denn dort sind die Frauen hübsch und niedlich. Wir sollten für die deutsche Botschaft arbeiten. Definitiv!
Ausklingen ließen wir den Tag mit einer ausgiebigen Konbini-Shopping-tour und der Erkenntnis, dass wir dringend Körbe, Boxen, Kästen und Co. kaufen müssen.
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